Gruppen

Über die einzelnen Gruppen

Die gruppe polar ist eine antikapitalistische, linksradikale, feministische und solidarische Organisierung in Dresden. Wir analysieren und kritisieren die beständig manifester werdende Deutsche Hegemonie in Europa und beteiligen uns an Debatten zur Kapitalismuskritik, die nicht regressiv oder antisemitisch ist. Wir wollen solidarische Praxen entwickeln und mit dem schönen Leben im Heute beginnen. Wir wollen die Kritik am Kommunismus nicht den Antikommunist*innen überlassen und diskutieren über Wege /In-die-/Kommunismus, daher unsere Auseinandersetzung mit konkreten Utopien und linker Geschichte.

AusserKontrolle ist eine antiautoritäre / anarchistische Gruppe und wurde 2009 gegründet, um die Inhaftierten nach den Protesten gegen den NATO-Gipfel in Strasbourg zu unterstützen. Durch diese Arbeit wuchs das Bewusstsein für Repression und die sog. europäische Sicherheitsarchitektur. Die Gruppe befasste sich daraufhin mit staatlicher Repression und deren Auswirkungen auf soziale Bewegungen und organisierte Vorträge und Diskussionen. In den letzen Jahren wurde AusserKontrolle auch auf der Straße aktiv und beteiligte sich an verschiedenen Mobilisierungen. Die aktuellen Diskussionen drehen sich um die Kritik am Internationalismus und eine zeitgemäße Form des Internationalismus.

Wir als URA machen seit 2011 kontinuierlich politische Arbeit. Bildete Antifaschismus lange unseren Themenschwerpunkt, versuchen wir zur Zeit unsere Arbeit in weiteren Aspekten linksradikaler Politik zu intensivieren. Reaktionäre Ideologien wie Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Nationalismus und viele mehr sind tief in der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft verankert. Eine Gesellschaft, in der Menschen nach ihrer Verwertbarkeit eingeteilt werden, in der jede*r unter Leistungszwang und Konkurrenz zueinander steht und in der Menschen aufgrund sozialer Konstrukte wie „Geschlecht“, „Rasse“ oder „Klasse“  diskriminiert werden, kann für uns nicht das „Ende der Geschichte“ sein. Der Spagat zwischen Kritik dieser Verhältnisse und einer daraus resultierenden Praxis einerseits, und gerade in Dresden und der sächsischen Provinz weiterhin notwendigen antifaschistischen Interventionen gegen die ekelhaftesten Auswüchse dieser Zustände andererseits, bildet den derzeitigen Schwerpunkt unserer politischen Arbeit.

e*vibes – für eine emanzipatorische praxis
Seit 2011 beschäftigen wir uns als feministische Gruppe mit Sexismus und den herrschenden Geschlechterverhältnissen. Wir entwickeln antisexistischen Praxen, bemühen uns um die Verbreitung materialistisch-feministischer Analysen und setzen uns mit alltäglicher und struktureller Diskriminierung – auch in der „linken Szene“ – auseinander. Auf unseren Treffen tauschen wir uns aus, bilden uns gegenseitig weiter, planen Veranstaltungen oder (Re-)Aktionen. Zusätzlich gibt es mehrere an e*vibes angegliederte Interessiertengruppen, die verschiedene Themen besonders intensiv bearbeiten. Da selbst wir nicht alle Probleme allein lösen können, sind wir in verschiedenen Bündnissen und Netzwerken beteiligt, teilweise auch als Initiator_innen.